030-233 2671 47

Wie lange dauert im Durchschnitt eine Promotion an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät?

Eine Promotion in den Rechtswissenschaften bringt die unterschiedlichsten Vorteile mit sich. Bessere Gehaltsaussichten, eine gesteigerte Reputation und größere Chancen im Bewerbungsverfahren. Doch wie lange dauert es im Durchschnitt, bis man den Doktor der Rechte in der Tasche hat?

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Jura-Promotion?

Bevor Sie erfahren, wie lange die Promotion in den Rechtswissenschaften durchschnittlich dauert, soll zunächst auf den besten Zeitpunkt für das Schreiben der Doktorarbeit eingegangen werden.

Denn die Promotion kann sowohl nach der Ersten, als auch nach dem Zweiten Staatsexamen angestrebt werden. Wer nach dem Ersten Examen promovieren möchte hat den Vorteil, dass er mit dem wissenschaftlichen Arbeiten noch bestens vertraut ist.

Zudem können Sie sich so eine kleine Unterbrechung vor der nächsten Ausbildungsstation, Ihrem Referendariat, gönnen. Eine Promotion im Anschluss an das Zweite Staatsexamen kann jedoch wesentlich lukrativer sein, da die Anstellung als Volljurist wesentlich besser bezahlt wird.

Die Dauer der Promotion in den Rechtswissenschaften

Wer einen Doktor der Rechte anstrebt, versucht dies zu Beginn der Promotion innerhalb von zwei Jahren zu erreichen. Allerdings ist dieser Zeitrahmen sehr ehrgeizig und wird nur von den Wenigsten tatsächlich erreicht. Realistischer ist eine durchschnittliche Prpmotionsdauer von drei Jahren oder länger.

Denn nicht nur der Umfang der Doktorarbeit als solche, sondern auch die Doppelbelastung aus Schreiben der Doktorarbeit und der Ausübung der Doktorandenstelle wird von manchen Juristen unterschätzt.

Um die Qualität der Doktorarbeit nicht herabzusetzen, sollten Sie sich mit Ihrer Promotion lieber Zeit lassen und Ihren Zeitplan entsprechend Ihrer tatsächlichen Möglichkeiten anpassen.

Eine Promotionszeit von bis zu fünf Jahren ist durchaus keine Seltenheit. Wer jedoch bereits nach dem Ersten Staatsexamen eine Promotion anstrebt, für den könnte eine Promotionsdauer von bis zu fünf Jahren etwas zu lang sein.

Es besteht die Gefahr, dass die Motivation für die Ausbildung zum Volljuristen dadurch sinkt.

Setzen Sie sich beim Schreiben Ihrer Doktorarbeit durch einen unrealistischen Zeitplan nicht zusätzlich unter Druck, sondern passen Sie diesen bei Bedarf an.